Daniel Kirschner — Lebenslanges Lernen

Warum lebenslanges Lernen?

Nach meiner Ausbildung zum KFZ-Mechaniker habe ich ein paar Jahre in dem Beruf und anschließend als Lagerist in einem Autohaus gearbeitet. Diese Arbeit hat mich jedoch nicht erfüllt. Ich wusste, dass ich mehr kann und wollte es auch tun. Darum habe ich neben der Arbeit in der Abendschule mein Abitur gemacht.

Anschließend habe ich Produktionstechnik mit der Vertiefung "Luft- und Raumfahrttechnik" an der Uni Bremen studiert. Am Ende des Studiums habe ich jedoch gemerkt, dass mich die Arbeit als Ingenieur auch nicht wirklich erfüllen wird.

Schließlich habe ich mich für den Seiteneinstieg in das Lehramt an einer Berufsschule entschieden und mein Referendariat gemacht. Bei der Arbeit als Lehrer für KFZ-Mechatroniker kann ich mein erworbenes Wissen weitergeben und lerne selbst immer wieder dazu.

Da mir im Unterricht häufiger anschauliche Materialien fehlen und ich mich für die Erstellung von Online-Inhalten interessiere, lerne ich seit einiger Zeit die Grundlagen von HTML, CSS und JavaScript, um eigene Webapps zu erstellen. Diese sind hier auf meiner Website zu finden und werden Schritt für Schritt ergänzt oder überarbeitet.

Viele dieser Tools habe ich erst einmal grob mit einer KI generiert und eigenständig angepasst. Da ich mich noch in einem Lernprozess befinde (der sicher noch lange andauern wird), hoffe ich die Programmierung der Tools irgendwann komplett eigenständig vorzunehmen.

Weil ich mich nicht einfach damit zufrieden geben möchte, dass anschauliches, interaktives Material fehlt, will ich immer weiter lernen, um es selbst erstellen zu können. Ich möchte damit lebenslanges Lernen vorleben. Denn da Veränderungen das Leben bestimmen, ist nichts schlimmer als Stillstand.

Aktuelles

Labyrinth - Spiel

Um im Unterricht die iPads mal anders einzusetzen, möchte ich die Steuerung mittels Gyroskop und Beschleunigungssensor für Lernspiele nutzen. Damit könnte man in einem Stromkreis (zum Beispiel einer der drei Stromkreise des Generators wie der Ladestromkreis) ein Startpunkt gewählt werden und anschließend durch Kippen des iPads der Weg durch den Stromkreis wie durch ein Labyrinth durchlaufen werden. Zum Testen erstelle ich zunächst eine App, die das Haus des Nikolaus auf dem Bildschirm darstellt. Dabei handelt es sich um einen Eulerweg, was bedeutet, dass man es nur ohne Absetzen zeichnen kann, wenn man an einem der beiden unteren Punkte beginnt. Dann gibt es insgesamt 88 Möglichkeiten. Nun will ich die App so erstellen, dass man einen der beiden Startpunkte per Touch auswählen kann. Dann erscheint ein grüner Kreis, der auf dem Haus bewegt werden kann. Geht man dann einen bisher ungenutzten Strich entlang, färbt sich dieser danach auch grün. Kommt man auf einen bereits benutzen Strich, so verfärbt sich der Kreis rot. Eventuell könnte ein Zähler ergänzt werden, der die Anzahl der verschiedenen Lösungen anzeigt, die vom Spieler geschafft wurden.
Ich hoffe auf diese spielerische Weise meinen Schülerinnen und Schülern den Stromverlauf in den Generator-Stromkreisen besser vermitteln zu können und dass sie ihn sich so besser merken können.